Thema: Writing
Ein Blick auf meinen Wecker verriet mir, dass ich fast die ganze Nacht geschlafen hatte, also stand ich auf und lief ins Bad, um zu duschen. Nach einer kalten Dusche konnte ich wieder klarer denken. Als nächstes weckte ich Jamie und wartete in der Küche mit dem Frühstück auf ihn.
Als er aus dem Bad kam, riss er wie immer sofort seinen Essensbehälter auf, um zwei Sekunden später mit einem seligen Blick Rührei in seinen Mund zu schaufeln. Ich zog den Deckel von meinem und fand darin eine schleimige Pampe vor. Haferschleim mit – was war das? – irgendwelchen Beeren. Na toll. Ich konnte Haferschleim nicht ausstehen, genauso wenig wie Jamie. Irgendwie schaffte ich es trotzdem, den Behälter leer zu essen und warf ihn in den Müll. Dann schlüpfte ich in die verhassten Schuhe und lief zur Haltestelle, ohne auf Jamie zu warten. Er musste sowieso erst in einer halben Stunde den Transporter zum Kinderhort nehmen.
Im Transporter erwischte ich den gleichen Platz wie gestern, dieses Mal allerdings neben einer älteren Frau. Heute kam mir die Fahrt viel kürzer vor als gestern und ich versank auch nicht wieder komplett in Gedanken, sodass ich heute sogar mitbekam, als ich aussteigen musste.
Ich lief wie gestern die Treppen zur Schule hoch in mein Klassenzimmer – wie jeden Tag. Es war einfach immer dasselbe. Ich hätte viel dafür getan, um nur einmal etwas Neues zu erleben oder irgendetwas Neues zu sehen. Etwas, das ich nicht schon in und auswendig kannte. Im Klassenzimmer angekommen, ging ich ohne Umwege zu meinem Platz und setzte mich. Während ich dort auf Rowan, Adam und Ryan wartete, ließ ich meinen Blick durch den Raum wandern. Da waren Marie, Anna und Lea die auf den Tischen saßen und vermutlich wie üblich den neuesten Klatsch diskutierten. Da war Lucas, der auf seinem Tisch schlief, Mike und Thomas, die Armdrücken machten und…wer war das? Auf dem Tisch genau vor dem Lehrer saß ein Junge mit halblangen Haaren. War er neu? Nein…das konnte nicht sein. Neue Schüler gab es hier nie. Immerhin gab es nur diese einzige Schule in der Gemeinschaft.
„Guten Morgen!“, rief Rowan und ich zuckte zusammen. „Hab ich dich erschreckt?“, lachte sie. „Du hast so verträumt ausgesehen…na, an wen hast du gedacht?“
„An niemanden. Und das weißt du.“, erwiderte ich. „Ja, Rowan, du weißt doch, dass unsere keine Eisprinzessin niemanden an sich ranlässt, auch wenn manch einer es versuchen würde!“, mischte Adam sich ein und setzte sich auf den Tisch hinter unserem. „Mensch, Adam, du weißt genau, dass das nicht stimmt. Du weißt genau, dass ich mich für keinen Jungen interessiere und kein Junge sich für mich!“, fuhr ich ihn an. Manchmal ging er mir einfach furchtbar auf die Nerven.
„Hey, hört auf zu streiten und sagt mir lieber mal, wer der Typ mit den schwarzen Haaren da vorne ist!“, unterbrach uns Rowan. „Ich hab keine Ahnung. Offensichtlich ist er neu. Aber wo sollte er plötzlich herkommen?“, meinte Adam. Ich zuckte nur mit den Schultern. Dann betrat der Lehrer das Klassenzimmer und die Gespräche verstummten. Plötzlich fiel mir auf, dass Ryan nicht da war.
„Weißt du, wo Ryan ist?“, fragte ich Rowan. „Ne, keine Ahnung. Vielleicht hat er seinen Transporter verpasst?“ Ein ungutes Gefühl beschlich mich. Ryan verpasste nie seinen Transporter, dafür war er viel zu zuverlässig. Irgendwas war nicht in Ordnung, das hatte ich im Gefühl. Aber bevor ich mir weiter Sorgen um Ryan machen konnte, wurde ich vom Lehrer unterbrochen.
„Meine Damen und Herren, darf ich ihnen Rafail vorstellen, ihren neuen Mitschüler? Er wurde bis jetzt zu Hause unterrichtet, aber um die Prüfungen machen zu können, kommt er zu uns. Ich erwarte von ihnen, dass sie nett zu ihm sind und ihn als einen von ihnen aufnehmen.“
Zu Hause unterrichtet? Irgendetwas daran fand ich seltsam. Es gab kaum Eltern, die das machten. Und wenn es jemand machte, dann war es mit Sicherheit jemand aus der Superior-Class, denn für die anderen Klassen gab es dieses Privileg nicht. Aber wenn er aus der Superior-Class war, dann müsste ich ihn kennen. Allerdings hatte ich ihn noch nie irgendwo gesehen. Zumindest glaubte ich das, aber ich konnte mich auch irren, da ich sein Gesicht noch nicht gesehen hatte.
„Kennst du ihn?“, fragte Rowan mich und ich schüttelte den Kopf. „Ich auch nicht. Aber ich wette, er sieht sehr gut aus. Ich wünschte, er würde sich umdrehen, damit ich sein Gesicht sehen kann.“, fuhr sie fort. „Hast du irgendwas, das ich werfen kann?“
„Was? Nein Rowan, ich hab nichts, das du nach ihm werfen kannst damit er sich umdreht!“, sagte ich und grinste. Das war typisch Rowan. Und es war typisch für unseren Lehrer, dass er ganz vertieft vor sich hinmurmelte und währenddessen aus dem Fenster blickte, ohne sich darum zu kümmern, ob wir ihm zuhörten oder nicht.
„Dreh dich um, dreh dich um, dreh dich um…“, flüsterte Rowan vor sich hin, so als ob sie den Jungen damit beschwören könnte, sich umzudrehen. In dem Moment betrat Ryan das Klassenzimmer.
„Tut mir Leid, dass ich zu spät bin. Ich hab meinen Transporter verpasst und musste laufen.“, entschuldigte e sich beim Lehrer. Der nickte nur, bedeutete Ryan, sich zu setzen und fuhr mit dem Unterricht fort. Als Ryan an meinem Platz vorbeiging lächelte er mich kurz an und ich wollte etwas zu ihm sagen, aber da atmete Rowan neben mir plötzlich überrascht ein.
„Was ist denn?“, fragte ich sie.
„Er hat sich umgedreht. Und wie ich’s dir gesagt habe – er sieht wahnsinnig gut aus! Eine Schande, so jemanden zu Hause unterrichten zu lassen.“, meinte sie. „Vielleicht hast du Glück und er dreht sich noch einmal um, damit du ihn auch siehst! Da! Pass auf!“
Der Junge drehte sich zu uns um und Rowan seufzte schwärmerisch. Ich erstarrte.
Ich kannte ihn. Er hatte dieselben hohen Wangenknochen, die gleiche makellose, blasse Haut wie der Junge aus meinem Traum. Aber er war es nicht, etwas war anders. Die Augen.
Die Augen aus meinem Traum waren dunkelbraun gewesen, mit grünen und silbernen Sprenkeln darin. Diese hier waren von einem intensiven Grün, ganz anders als die des Jungen in meinem Traum. Aber der Rest war absolut identisch, was mich noch mehr verwirrte. Vielleicht war es der Junge aus meinem Traum und ich hatte in meinem Traum etwas verdreht? Das war die einzige Erklärung die mir dazu einfiel.
Als er aus dem Bad kam, riss er wie immer sofort seinen Essensbehälter auf, um zwei Sekunden später mit einem seligen Blick Rührei in seinen Mund zu schaufeln. Ich zog den Deckel von meinem und fand darin eine schleimige Pampe vor. Haferschleim mit – was war das? – irgendwelchen Beeren. Na toll. Ich konnte Haferschleim nicht ausstehen, genauso wenig wie Jamie. Irgendwie schaffte ich es trotzdem, den Behälter leer zu essen und warf ihn in den Müll. Dann schlüpfte ich in die verhassten Schuhe und lief zur Haltestelle, ohne auf Jamie zu warten. Er musste sowieso erst in einer halben Stunde den Transporter zum Kinderhort nehmen.
Im Transporter erwischte ich den gleichen Platz wie gestern, dieses Mal allerdings neben einer älteren Frau. Heute kam mir die Fahrt viel kürzer vor als gestern und ich versank auch nicht wieder komplett in Gedanken, sodass ich heute sogar mitbekam, als ich aussteigen musste.
Ich lief wie gestern die Treppen zur Schule hoch in mein Klassenzimmer – wie jeden Tag. Es war einfach immer dasselbe. Ich hätte viel dafür getan, um nur einmal etwas Neues zu erleben oder irgendetwas Neues zu sehen. Etwas, das ich nicht schon in und auswendig kannte. Im Klassenzimmer angekommen, ging ich ohne Umwege zu meinem Platz und setzte mich. Während ich dort auf Rowan, Adam und Ryan wartete, ließ ich meinen Blick durch den Raum wandern. Da waren Marie, Anna und Lea die auf den Tischen saßen und vermutlich wie üblich den neuesten Klatsch diskutierten. Da war Lucas, der auf seinem Tisch schlief, Mike und Thomas, die Armdrücken machten und…wer war das? Auf dem Tisch genau vor dem Lehrer saß ein Junge mit halblangen Haaren. War er neu? Nein…das konnte nicht sein. Neue Schüler gab es hier nie. Immerhin gab es nur diese einzige Schule in der Gemeinschaft.
„Guten Morgen!“, rief Rowan und ich zuckte zusammen. „Hab ich dich erschreckt?“, lachte sie. „Du hast so verträumt ausgesehen…na, an wen hast du gedacht?“
„An niemanden. Und das weißt du.“, erwiderte ich. „Ja, Rowan, du weißt doch, dass unsere keine Eisprinzessin niemanden an sich ranlässt, auch wenn manch einer es versuchen würde!“, mischte Adam sich ein und setzte sich auf den Tisch hinter unserem. „Mensch, Adam, du weißt genau, dass das nicht stimmt. Du weißt genau, dass ich mich für keinen Jungen interessiere und kein Junge sich für mich!“, fuhr ich ihn an. Manchmal ging er mir einfach furchtbar auf die Nerven.
„Hey, hört auf zu streiten und sagt mir lieber mal, wer der Typ mit den schwarzen Haaren da vorne ist!“, unterbrach uns Rowan. „Ich hab keine Ahnung. Offensichtlich ist er neu. Aber wo sollte er plötzlich herkommen?“, meinte Adam. Ich zuckte nur mit den Schultern. Dann betrat der Lehrer das Klassenzimmer und die Gespräche verstummten. Plötzlich fiel mir auf, dass Ryan nicht da war.
„Weißt du, wo Ryan ist?“, fragte ich Rowan. „Ne, keine Ahnung. Vielleicht hat er seinen Transporter verpasst?“ Ein ungutes Gefühl beschlich mich. Ryan verpasste nie seinen Transporter, dafür war er viel zu zuverlässig. Irgendwas war nicht in Ordnung, das hatte ich im Gefühl. Aber bevor ich mir weiter Sorgen um Ryan machen konnte, wurde ich vom Lehrer unterbrochen.
„Meine Damen und Herren, darf ich ihnen Rafail vorstellen, ihren neuen Mitschüler? Er wurde bis jetzt zu Hause unterrichtet, aber um die Prüfungen machen zu können, kommt er zu uns. Ich erwarte von ihnen, dass sie nett zu ihm sind und ihn als einen von ihnen aufnehmen.“
Zu Hause unterrichtet? Irgendetwas daran fand ich seltsam. Es gab kaum Eltern, die das machten. Und wenn es jemand machte, dann war es mit Sicherheit jemand aus der Superior-Class, denn für die anderen Klassen gab es dieses Privileg nicht. Aber wenn er aus der Superior-Class war, dann müsste ich ihn kennen. Allerdings hatte ich ihn noch nie irgendwo gesehen. Zumindest glaubte ich das, aber ich konnte mich auch irren, da ich sein Gesicht noch nicht gesehen hatte.
„Kennst du ihn?“, fragte Rowan mich und ich schüttelte den Kopf. „Ich auch nicht. Aber ich wette, er sieht sehr gut aus. Ich wünschte, er würde sich umdrehen, damit ich sein Gesicht sehen kann.“, fuhr sie fort. „Hast du irgendwas, das ich werfen kann?“
„Was? Nein Rowan, ich hab nichts, das du nach ihm werfen kannst damit er sich umdreht!“, sagte ich und grinste. Das war typisch Rowan. Und es war typisch für unseren Lehrer, dass er ganz vertieft vor sich hinmurmelte und währenddessen aus dem Fenster blickte, ohne sich darum zu kümmern, ob wir ihm zuhörten oder nicht.
„Dreh dich um, dreh dich um, dreh dich um…“, flüsterte Rowan vor sich hin, so als ob sie den Jungen damit beschwören könnte, sich umzudrehen. In dem Moment betrat Ryan das Klassenzimmer.
„Tut mir Leid, dass ich zu spät bin. Ich hab meinen Transporter verpasst und musste laufen.“, entschuldigte e sich beim Lehrer. Der nickte nur, bedeutete Ryan, sich zu setzen und fuhr mit dem Unterricht fort. Als Ryan an meinem Platz vorbeiging lächelte er mich kurz an und ich wollte etwas zu ihm sagen, aber da atmete Rowan neben mir plötzlich überrascht ein.
„Was ist denn?“, fragte ich sie.
„Er hat sich umgedreht. Und wie ich’s dir gesagt habe – er sieht wahnsinnig gut aus! Eine Schande, so jemanden zu Hause unterrichten zu lassen.“, meinte sie. „Vielleicht hast du Glück und er dreht sich noch einmal um, damit du ihn auch siehst! Da! Pass auf!“
Der Junge drehte sich zu uns um und Rowan seufzte schwärmerisch. Ich erstarrte.
Ich kannte ihn. Er hatte dieselben hohen Wangenknochen, die gleiche makellose, blasse Haut wie der Junge aus meinem Traum. Aber er war es nicht, etwas war anders. Die Augen.
Die Augen aus meinem Traum waren dunkelbraun gewesen, mit grünen und silbernen Sprenkeln darin. Diese hier waren von einem intensiven Grün, ganz anders als die des Jungen in meinem Traum. Aber der Rest war absolut identisch, was mich noch mehr verwirrte. Vielleicht war es der Junge aus meinem Traum und ich hatte in meinem Traum etwas verdreht? Das war die einzige Erklärung die mir dazu einfiel.
Thema: Life
Irgendwie vermiss ich grade meine Motivation…ziemlich sogar. Die ist momentan nämlich grade verschwunden, macht vermutlich Urlaub auf ner Südseeinsel oder so.
Ich krieg nämlich grad gar nix auf die Reihe, das einzige, was ich mach ist an meiner Filmliste zu arbeiten. Mittlerweile bin ich schon bei 38 ½ Filmen von 100. Könnt ich hinkriegen möglicherweise. Und irgendwie bescheiß ich mich dabei grade selber, immerhin hab ich Rubinrot schon zwei Mal gesehen und hab ihn nur einmal auf der Liste…sollte ich gleich mal ausbessern. :D Damit bin ich also bei 39 ½ Filmen…das wären dann noch 60 ½ :D Oh Gott x) So viele Filme fallen mir gar nich mehr ein Oo Hat jemand Vorschläge für mich?! Alle Filme die ich bis jetz geguckt hab sind hier: http://onmycloud.blogger.de/stories/2195534/
Mit den Büchern hink ich dafür ein bisschen hinterher…ich bin momentan definitiv in keiner Lesephase…eher in der „Ich schreib lieber ein Buch als welche zu lesen“-Phase :D
Ehrlich jetzt, ich hab heute eigentlich nix gemacht Oo Zuerst hab ich mal um 9:00h den verdammten Paketdienst verflucht, weil der geklingelt hat, nur um dann das Paket vor die Tür zu stellen…danke fürs aufwecken, Idiot >.< Dann hab ich mir zwei Folgen ‚The Big Bang Theory‘ reingezogen und bin dann zum einkaufen gefahren, weil ich meiner Mom gesagt hab, dass ich am Mittag koch. [Das ganze hat sich dann auf das hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=455225461233965&set=a.454066221349889.1073741828.454055491350962&type=1&theater Allerdings hat das bei mir nicht ganz so gut ausgesehen xD]
Dann war ich bei meinem Opa, hab Kuchen gegessen und ihm wieder mal Nachhilfe zum Thema Laptop gegeben. Und jetzt sitz ich schon ewig in meinem Zimmer auf der Couch und schau Filme, weil ich einfach nix machen kann…daran ist aber nicht mal meine fehlende Motivation Schuld sondern die Tatsache, dass mir einfach nur verdammt schlecht ist. Das hatte ich heute Morgen schon, nachdem ich ein Glas Milch getrunken hab, dann war’s wieder besser und seit ich bei meiner Oma den Käsekuchen gegessen hab isses wieder da >.< Dagegen hat auch die Pepperoni-Salami-Pizza jetzt auch nicht grade geholfen xD Okey, die Salami-Pizza, weil ich ja bekanntlich immer alle Pepperoni runterklaub. Weiß der Teufel warum ich dann immer eine mit Pepperoni bestell [die is halt einfach soooo schön scharf xD]
Irgendwie isses jetzt noch schlimmer -.- Vielleicht sollte ich mich mal auf Laktoseintoleranz oder so untersuchen lassen, weil das immer besonders schlimm is wenn ich viel Milch ess.
Und vor allem, weil ich jetzt grade gelesen hab, dass ein Symptom von Laktoseintoleranz sein kann, dass man ständig Kopfschmerzen bzw. Spannungskopfschmerzen hat. Könnte passen(Ich weiss aber nich was mir da lieber wäre…das oder das was der Physiotherapeut glaubt. Der glaubt mittlerweile nämlich, dass meine Kopfschmerzen daher kommen, dass meine Zähne versuchen, wieder in die ursprüngliche Form wollen und die Muskeln dagegen arbeiten – könnte gut sein, weil die Kopfschmerzen erst kamen, als ich die draußen hatte)
Aber ich nerv euch jetzt mal nicht weiter mit meinen Gesundheitsproblemen oder was auch immer. :D
Oh! Ich hab ja heute noch was gemacht! :DD Ich habs nämlich endlich mal geschafft, S. eine Nachricht zu schicken wegen dem Artikel, den ich über seine Band schreiben will. Und ich wunder mich immer wieder, wie hammer nett der ist Oo
Wo ich grade bei dem bin mal ne Frage: ist euch das schon mal passiert, dass sich so eine komische Spannung bzw. Intensität entwickelt, wenn ihr mit wem redet? Das war nämlich bei dem Interview wegen dem Theater das ich mit ihm gemacht hab so und…äh…es verwirrt ich immer noch irgendwie, sagen wir‘s mal so :D
Ich krieg nämlich grad gar nix auf die Reihe, das einzige, was ich mach ist an meiner Filmliste zu arbeiten. Mittlerweile bin ich schon bei 38 ½ Filmen von 100. Könnt ich hinkriegen möglicherweise. Und irgendwie bescheiß ich mich dabei grade selber, immerhin hab ich Rubinrot schon zwei Mal gesehen und hab ihn nur einmal auf der Liste…sollte ich gleich mal ausbessern. :D Damit bin ich also bei 39 ½ Filmen…das wären dann noch 60 ½ :D Oh Gott x) So viele Filme fallen mir gar nich mehr ein Oo Hat jemand Vorschläge für mich?! Alle Filme die ich bis jetz geguckt hab sind hier: http://onmycloud.blogger.de/stories/2195534/
Mit den Büchern hink ich dafür ein bisschen hinterher…ich bin momentan definitiv in keiner Lesephase…eher in der „Ich schreib lieber ein Buch als welche zu lesen“-Phase :D
Ehrlich jetzt, ich hab heute eigentlich nix gemacht Oo Zuerst hab ich mal um 9:00h den verdammten Paketdienst verflucht, weil der geklingelt hat, nur um dann das Paket vor die Tür zu stellen…danke fürs aufwecken, Idiot >.< Dann hab ich mir zwei Folgen ‚The Big Bang Theory‘ reingezogen und bin dann zum einkaufen gefahren, weil ich meiner Mom gesagt hab, dass ich am Mittag koch. [Das ganze hat sich dann auf das hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=455225461233965&set=a.454066221349889.1073741828.454055491350962&type=1&theater Allerdings hat das bei mir nicht ganz so gut ausgesehen xD]
Dann war ich bei meinem Opa, hab Kuchen gegessen und ihm wieder mal Nachhilfe zum Thema Laptop gegeben. Und jetzt sitz ich schon ewig in meinem Zimmer auf der Couch und schau Filme, weil ich einfach nix machen kann…daran ist aber nicht mal meine fehlende Motivation Schuld sondern die Tatsache, dass mir einfach nur verdammt schlecht ist. Das hatte ich heute Morgen schon, nachdem ich ein Glas Milch getrunken hab, dann war’s wieder besser und seit ich bei meiner Oma den Käsekuchen gegessen hab isses wieder da >.< Dagegen hat auch die Pepperoni-Salami-Pizza jetzt auch nicht grade geholfen xD Okey, die Salami-Pizza, weil ich ja bekanntlich immer alle Pepperoni runterklaub. Weiß der Teufel warum ich dann immer eine mit Pepperoni bestell [die is halt einfach soooo schön scharf xD]
Irgendwie isses jetzt noch schlimmer -.- Vielleicht sollte ich mich mal auf Laktoseintoleranz oder so untersuchen lassen, weil das immer besonders schlimm is wenn ich viel Milch ess.
Und vor allem, weil ich jetzt grade gelesen hab, dass ein Symptom von Laktoseintoleranz sein kann, dass man ständig Kopfschmerzen bzw. Spannungskopfschmerzen hat. Könnte passen(Ich weiss aber nich was mir da lieber wäre…das oder das was der Physiotherapeut glaubt. Der glaubt mittlerweile nämlich, dass meine Kopfschmerzen daher kommen, dass meine Zähne versuchen, wieder in die ursprüngliche Form wollen und die Muskeln dagegen arbeiten – könnte gut sein, weil die Kopfschmerzen erst kamen, als ich die draußen hatte)
Aber ich nerv euch jetzt mal nicht weiter mit meinen Gesundheitsproblemen oder was auch immer. :D
Oh! Ich hab ja heute noch was gemacht! :DD Ich habs nämlich endlich mal geschafft, S. eine Nachricht zu schicken wegen dem Artikel, den ich über seine Band schreiben will. Und ich wunder mich immer wieder, wie hammer nett der ist Oo
Wo ich grade bei dem bin mal ne Frage: ist euch das schon mal passiert, dass sich so eine komische Spannung bzw. Intensität entwickelt, wenn ihr mit wem redet? Das war nämlich bei dem Interview wegen dem Theater das ich mit ihm gemacht hab so und…äh…es verwirrt ich immer noch irgendwie, sagen wir‘s mal so :D
Thema: Life
Na wunderbar…jetzt hat meine Mom mir verboten, mir meine Beine zu rasieren, mit der Begründung, dass ich mich sonst nur wieder in die Beine schneide und dann auf dem Abschlussball total zerkratzte Beine hab. Ja ne, is klar :D Als ob ich mich nicht ständig irgendwo anhauen würd oder mir sonst die Beine irgendwo aufkratzen würde…:D
Wenigstens hab ich jetzt Schuhe :) Auch wenn deswegen meine komplette Planung über den Haufen geworfen ist, weil die Kette irgendwie nicht mehr gepasst hat. Jetzt hab ich ne andere – und nen Gürtel auch noch. Jetzt muss ich nur noch ein bisschen in den Schuhen rumlaufen, damit ich keine Blasen krieg oder so xD
Hab ich schon mal erwähnt, dass meine Katzen dumm sind?! :D Meine Katze hatte nämlich grade das Bedürfnis, sich auf meinen Kopf zu legen, mitten ins Gesicht. Ganz toll :D Und jetzt ist sie zu doof, sich zu putzen, weil sie irgendwie ständig umkippt…:DD
Ach ja…kleiner Tipp: Versucht nie, eurem Opa übers Telefon zu erklären, wie man sich bei Freenet einloggt – das geht schief. Vor allem wenn’s drum geht, wie man das @-Zeichen macht. Da meinte er dann, so viele Fingern hat er ja nicht…ja ne, is klar, mein Opa hat nur einen Finger?! :D Mal schauen, ob er das irgendwann alles noch lernt…:D
Also Ferien sind schon ganz schön langweilig. Irgendwie passiert da gar nix....bäääääh :D
Wenigstens hab ich jetzt Schuhe :) Auch wenn deswegen meine komplette Planung über den Haufen geworfen ist, weil die Kette irgendwie nicht mehr gepasst hat. Jetzt hab ich ne andere – und nen Gürtel auch noch. Jetzt muss ich nur noch ein bisschen in den Schuhen rumlaufen, damit ich keine Blasen krieg oder so xD
Hab ich schon mal erwähnt, dass meine Katzen dumm sind?! :D Meine Katze hatte nämlich grade das Bedürfnis, sich auf meinen Kopf zu legen, mitten ins Gesicht. Ganz toll :D Und jetzt ist sie zu doof, sich zu putzen, weil sie irgendwie ständig umkippt…:DD
Ach ja…kleiner Tipp: Versucht nie, eurem Opa übers Telefon zu erklären, wie man sich bei Freenet einloggt – das geht schief. Vor allem wenn’s drum geht, wie man das @-Zeichen macht. Da meinte er dann, so viele Fingern hat er ja nicht…ja ne, is klar, mein Opa hat nur einen Finger?! :D Mal schauen, ob er das irgendwann alles noch lernt…:D
Also Ferien sind schon ganz schön langweilig. Irgendwie passiert da gar nix....bäääääh :D
Thema: Writing
Heute gibt's mal wieder nen Teil von meinem Buch, weil ich mich mit dem tippen grade ein wenig schwer tu, weil ich am linken Handgelenk nen Mega-Verband hab :D Allerdings hält mich der auch nicht davon ab, dass ich weiterschreib, momentan hab ich nämlich nen richtigen Schreibfluss... xD Aber naja, here it is - Part 4:
Ich winkte Ryan zu, als er in den Transporter stieg, der ihn nach Hause bringen würde. Ich musste etwa eine Minute warten, bis der Transporter kam, der mich zu der Haltestelle vor dem Haus meiner Eltern bringen würde. Als ich einstieg, bemerkte ich, wie viele Menschen sich in dem Transporter befanden. Offensichtlich hatten sie heute alle schon Feierabend. Ich fand einen freien Platz, setzte mich und starrte aus dem Fenster. In Gedanken war ich immer noch bei dem, was Ryan mir erzählt hatte.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich beinahe meine Haltestelle verpasst hätte. Im letzten Moment schlüpfte ich noch durch die offene Tür und lief die Treppe zu unserem Haus hoch. Jamie wartete schon auf mich.
„Mom und Dad sind heute nicht da, sie haben gesagt, du musst auf mich aufpassen!“, rief er und grinste.
Das war mal wieder typisch für unsere Eltern. Jamie und ich waren ihnen völlig egal. Wir waren ihnen nur ein Klotz am Bein, sie hatten uns nur dafür bekommen, um ihren Teil zum Fortbestand der Gemeinschaft beizutragen. Sie kümmerten sich nicht um uns, ließen uns ständig alleine und wenn sie dann einmal zu Hause waren, ignorierten sie uns. Aber wir waren es nicht anders gewohnt und kamen ganz gut zurecht.
„Hast du schon was gegessen?“, fragte ich ihn.
„Nö, ich wollte auf dich warten. Das macht mehr Spaß!“, rief er und grinste, sodass ich seine vielen Zahnlücken sehen konnte. Ich ließ mich von ihm ins Ess- und Wohnzimmer zum Tisch ziehen, auf dem schon feinsäuberlich unsere Alubehälter mit dem Essen standen. Ich kickte meine Absatzschuhe in die Ecke und hockte mich auf meinen Stuhl. Ich wartete, bis Jamie aus der Küche kam, eine Flasche Wasser und zwei Gläser in der Hand. Er stellte alles auf dem Tisch ab und setzte sich dann im Schneidersitz auf seinen Stuhl. Mom hasste es, wenn er das machte. Deswegen erlaubte ich es ihm.
Ungeduldig zerrte er den Deckel von seinem Alubehälter und warf den Deckel einfach auf den Tisch. Ich lächelte. Jamie hatte einfach immer Hunger, egal ob er grade gegessen hatte oder nicht.
„Oh! Kuck mal, ich hab Fischstäbchen und gebratene Kartoffeln!“, rief er begeistert. Ich lächelte ihn an und strich ihm über seine lockigen Haare. Wenn er nur wüsste, dass es keine echten Fische waren, die er aß und dass die Kartoffeln künstlich hergestellt worden waren. Ich zog den Deckel von meinem Behälter und war einigermaßen positiv überrascht, als ich darin Pfannkuchen mit einer glibberigen Substanz entdeckte, die wohl Marmelade darstellen sollte. Zumindest war es kein Fleisch.
Neben mir schmatzte Jamie laut vor sich hin und schob sich sein Essen in den Mund, ohne wirklich zu kauen. Als er fertig war, stand er auf und warf seinen Behälter in den Mülleimer. Dann setzte er sich wieder an den Tisch und beobachtete mich wie heute Morgen beim Essen. Als sich noch ein Pfannkuchen in meinem Behälter befand, legte ich meine Gabel hin und schob den Behälter zu Jamie hinüber, der sich mit leuchtenden Augen darauf stürzte. Als er auch damit fertig war seufzte er zufrieden und lächelte selig vor sich hin.
„Spielst du mit mir ein paar Videospiele?“, fragte er plötzlich und lief zu der Medienstation in unserem Wohnzimmer. „Bleibt mir denn was anderes übrig?“, sagte ich und grinste.
„Nein, auf keinen Fall!“, lachte er, also stand ich auf und setzte mich vor dem riesigen Bildschirm neben ihn auf den Boden. Die nächsten zwei Stunden verbrachten wir damit, mit bunten Autos um die Wette zu fahren oder kleine Figuren durch fiktive Welten laufen zu lassen.
Plötzlich gähnte Jamie und ich warf einen Blick auf die Uhr. Es war schon fast zehn – höchste Zeit für Jamie, um ins Bett zu gehen.
„Jamie, schau mal auf die Uhr, du musst jetzt ins Bett gehen. Immerhin musst du morgen wieder in den Kinderhort.“, sagte ich und stand auf. Widerwillig folgte er mir in sein Schlafzimmer und ließ sich von mir ins Bett bringen. Ich gab ihm einen Gute-Nacht-Kuss und schloss die Tür hinter mir.
Ich beschloss, selber schon ins Bett zu gehen, weil ich letzte Nacht nicht allzu viel geschlafen hatte. Ich ging ins Bad, wusch mir das Gesicht und warf meine Tageskleidung in den Wäschekorb. Dann löschte ich überall das Licht, tappte zurück in mein Zimmer und warf mich aufs Bett. Eigentlich wollte ich nicht schlafen. Ich hatte Angst davor, den Traum wieder zu haben. Aber mein Großvater hatte mir immer gesagt, man solle sich seinen Ängsten stellen, also schloss ich meine Augen und war bald darauf eingeschlafen.
Es war kalt und der Wind heulte um den Turm. Ich wusste, er war da, aber ich konnte ihn nicht sehen. Irgendetwas an dem Traum war anders als sonst. Ich ging nach rechts, auf die andere Seite der Plattform. Da stand er. Aber er war nicht alleine, jemand war bei ihm. Jemand den ich kannte. Ryan. Sie standen an der Brüstung der Plattform und unterhielten sich. Noch hatten sie mich nicht gesehen. Der schwarzhaarige Junge drehte sich um und musterte mich mit seinen dunkelbraunen Augen mir den silbernen und grünen Sprenkeln. Ein sanftes, wehmütiges Lächeln umspielte seine Lippen. Wer war er? Aber bevor ich ihn fragen konnte, wer er war und wieso Ryan hier war, rammte mich jemand an der Schulter und ich stürzte wieder einmal über die Brüstung in den sicheren Tod hinab. Doch diesmal waren seine Augen nicht das letzte was ich sah. Ich sah überhaupt nichts mehr. Ich hörte nur, wie er laut meinen Namen rief, als ich über die Brüstung stürzte.
Schweißgebadet und schwer atmend wachte ich auf. Ich war verwirrt. Was hatte Ryan in dem Traum zu suchen gehabt? Wusste er, wer der Junge war? Immerhin hatte er in meinem Traum mit ihm gesprochen, vielleicht bedeutete das, dass er ihn im wirklichen Leben auch kannte? Ich würde ihn heute in der Schule fragen, ob er einen schwarzhaarigen Jungen kannte, der braune Augen mit silbernen und grünen Sprenkeln hatte. Und wer hatte mich über die Brüstung gestoßen? Ich hatte immer geglaubt, es wäre dieser Junge gewesen, aber offensichtlich war es jemand anderes gewesen. Es frage sich nur, wer.
Ich winkte Ryan zu, als er in den Transporter stieg, der ihn nach Hause bringen würde. Ich musste etwa eine Minute warten, bis der Transporter kam, der mich zu der Haltestelle vor dem Haus meiner Eltern bringen würde. Als ich einstieg, bemerkte ich, wie viele Menschen sich in dem Transporter befanden. Offensichtlich hatten sie heute alle schon Feierabend. Ich fand einen freien Platz, setzte mich und starrte aus dem Fenster. In Gedanken war ich immer noch bei dem, was Ryan mir erzählt hatte.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich beinahe meine Haltestelle verpasst hätte. Im letzten Moment schlüpfte ich noch durch die offene Tür und lief die Treppe zu unserem Haus hoch. Jamie wartete schon auf mich.
„Mom und Dad sind heute nicht da, sie haben gesagt, du musst auf mich aufpassen!“, rief er und grinste.
Das war mal wieder typisch für unsere Eltern. Jamie und ich waren ihnen völlig egal. Wir waren ihnen nur ein Klotz am Bein, sie hatten uns nur dafür bekommen, um ihren Teil zum Fortbestand der Gemeinschaft beizutragen. Sie kümmerten sich nicht um uns, ließen uns ständig alleine und wenn sie dann einmal zu Hause waren, ignorierten sie uns. Aber wir waren es nicht anders gewohnt und kamen ganz gut zurecht.
„Hast du schon was gegessen?“, fragte ich ihn.
„Nö, ich wollte auf dich warten. Das macht mehr Spaß!“, rief er und grinste, sodass ich seine vielen Zahnlücken sehen konnte. Ich ließ mich von ihm ins Ess- und Wohnzimmer zum Tisch ziehen, auf dem schon feinsäuberlich unsere Alubehälter mit dem Essen standen. Ich kickte meine Absatzschuhe in die Ecke und hockte mich auf meinen Stuhl. Ich wartete, bis Jamie aus der Küche kam, eine Flasche Wasser und zwei Gläser in der Hand. Er stellte alles auf dem Tisch ab und setzte sich dann im Schneidersitz auf seinen Stuhl. Mom hasste es, wenn er das machte. Deswegen erlaubte ich es ihm.
Ungeduldig zerrte er den Deckel von seinem Alubehälter und warf den Deckel einfach auf den Tisch. Ich lächelte. Jamie hatte einfach immer Hunger, egal ob er grade gegessen hatte oder nicht.
„Oh! Kuck mal, ich hab Fischstäbchen und gebratene Kartoffeln!“, rief er begeistert. Ich lächelte ihn an und strich ihm über seine lockigen Haare. Wenn er nur wüsste, dass es keine echten Fische waren, die er aß und dass die Kartoffeln künstlich hergestellt worden waren. Ich zog den Deckel von meinem Behälter und war einigermaßen positiv überrascht, als ich darin Pfannkuchen mit einer glibberigen Substanz entdeckte, die wohl Marmelade darstellen sollte. Zumindest war es kein Fleisch.
Neben mir schmatzte Jamie laut vor sich hin und schob sich sein Essen in den Mund, ohne wirklich zu kauen. Als er fertig war, stand er auf und warf seinen Behälter in den Mülleimer. Dann setzte er sich wieder an den Tisch und beobachtete mich wie heute Morgen beim Essen. Als sich noch ein Pfannkuchen in meinem Behälter befand, legte ich meine Gabel hin und schob den Behälter zu Jamie hinüber, der sich mit leuchtenden Augen darauf stürzte. Als er auch damit fertig war seufzte er zufrieden und lächelte selig vor sich hin.
„Spielst du mit mir ein paar Videospiele?“, fragte er plötzlich und lief zu der Medienstation in unserem Wohnzimmer. „Bleibt mir denn was anderes übrig?“, sagte ich und grinste.
„Nein, auf keinen Fall!“, lachte er, also stand ich auf und setzte mich vor dem riesigen Bildschirm neben ihn auf den Boden. Die nächsten zwei Stunden verbrachten wir damit, mit bunten Autos um die Wette zu fahren oder kleine Figuren durch fiktive Welten laufen zu lassen.
Plötzlich gähnte Jamie und ich warf einen Blick auf die Uhr. Es war schon fast zehn – höchste Zeit für Jamie, um ins Bett zu gehen.
„Jamie, schau mal auf die Uhr, du musst jetzt ins Bett gehen. Immerhin musst du morgen wieder in den Kinderhort.“, sagte ich und stand auf. Widerwillig folgte er mir in sein Schlafzimmer und ließ sich von mir ins Bett bringen. Ich gab ihm einen Gute-Nacht-Kuss und schloss die Tür hinter mir.
Ich beschloss, selber schon ins Bett zu gehen, weil ich letzte Nacht nicht allzu viel geschlafen hatte. Ich ging ins Bad, wusch mir das Gesicht und warf meine Tageskleidung in den Wäschekorb. Dann löschte ich überall das Licht, tappte zurück in mein Zimmer und warf mich aufs Bett. Eigentlich wollte ich nicht schlafen. Ich hatte Angst davor, den Traum wieder zu haben. Aber mein Großvater hatte mir immer gesagt, man solle sich seinen Ängsten stellen, also schloss ich meine Augen und war bald darauf eingeschlafen.
Es war kalt und der Wind heulte um den Turm. Ich wusste, er war da, aber ich konnte ihn nicht sehen. Irgendetwas an dem Traum war anders als sonst. Ich ging nach rechts, auf die andere Seite der Plattform. Da stand er. Aber er war nicht alleine, jemand war bei ihm. Jemand den ich kannte. Ryan. Sie standen an der Brüstung der Plattform und unterhielten sich. Noch hatten sie mich nicht gesehen. Der schwarzhaarige Junge drehte sich um und musterte mich mit seinen dunkelbraunen Augen mir den silbernen und grünen Sprenkeln. Ein sanftes, wehmütiges Lächeln umspielte seine Lippen. Wer war er? Aber bevor ich ihn fragen konnte, wer er war und wieso Ryan hier war, rammte mich jemand an der Schulter und ich stürzte wieder einmal über die Brüstung in den sicheren Tod hinab. Doch diesmal waren seine Augen nicht das letzte was ich sah. Ich sah überhaupt nichts mehr. Ich hörte nur, wie er laut meinen Namen rief, als ich über die Brüstung stürzte.
Schweißgebadet und schwer atmend wachte ich auf. Ich war verwirrt. Was hatte Ryan in dem Traum zu suchen gehabt? Wusste er, wer der Junge war? Immerhin hatte er in meinem Traum mit ihm gesprochen, vielleicht bedeutete das, dass er ihn im wirklichen Leben auch kannte? Ich würde ihn heute in der Schule fragen, ob er einen schwarzhaarigen Jungen kannte, der braune Augen mit silbernen und grünen Sprenkeln hatte. Und wer hatte mich über die Brüstung gestoßen? Ich hatte immer geglaubt, es wäre dieser Junge gewesen, aber offensichtlich war es jemand anderes gewesen. Es frage sich nur, wer.
